Über mich

Hallo. Ich heiße Per Busch, lebe in Kassel, bin 49 Jahre alt, gefühlte 30, und erblindete aufgrund einer Explosion vor 25 Jahren zu 100%. Mehr über mich gibts in diesem Versuch einer Selbstbeschreibung, einer Mischung aus Selbstporträt und Kontaktanzeige. :-) 😀

Warum ich den Wald liebe, wie ich dort stundenlang alleine wandern kann, was ich dabei erlebe, welche Herausforderungen es gibt, was mich besonders interessiert, einige Projektideen und vieles mehr:
Blind im Wald

Warum ich gerne ein taktiles topographisches Modell des Kasseler Habichtswalds im 3D-Druck hätte und wie solche Karten auch anderen blinden Menschen dabei helfen würden, sich unabhängig und sicher in der Natur bewegen zu können:
Taktile Karten aus dem 3D-Drucker

Welche Projekte ich gerne in „meinem“ Wald beginnen würde:
Der Harleshäuser Habichtswald.

In einem Interview habe ich einige Fragen zu meinem #Dubistblind-Projekt beantwortet. Beispielsweise „Was bedeutet dir der Blog?“
„Eine Möglichkeit, kreativ zu sein. Irgendwo zwischen Selbsthilfe und Öffentlichkeitsarbeit, zwischen Infotainment und Story Telling, zwischen Rätsel raten und Perspektivenwechsel, zwischen Lachen und Weinen, zwischen Mimimi und Minimanie, zwischen Selbstdarstellung und Spielerei, zwischen Privatprojekt und Community.“ 😄

Von 2007 bis 2010 arbeitete ich an der Erfüllung meines Traums von blind bedienbaren Mobilgeräten. Ich wurde Wikipedianer und Gelegenheitsjournalist für Heise Online und die Computerzeitschrift C’T, fuhr auf Fachveranstaltungen, kontaktierte Communities, Medien, Firmen, Entwickler, Wissenschaftler und Institutionen, schrieb Blogkommentare und benutzte Mailinglisten sowie später auch Twitter. Auf diese spezielle, etwas blauäugige Art der Selbsthilfe bin ich heute immer noch stolz. :-) 😊 Mein persönliches Highlight war, als Apple-Chef Tim Cook 2012 auf der rennomierten WWDC-Entwicklerkonferenz dieses Video zeigte, in dem mein Hund Peggy & ich am Anfang und am Ende auftauchen.
Mehr dazu: Selbsthilfe 2.0

2012 arbeitete ich mit meiner Führhündin Peggy als Kunstvermittler für Gruppen sehender Besucher bei der Documenta, der weltweit größten Ausstellung zeitgenössischer Kunst, die alle 5 Jahre in Kassel stattfindet. Mehr dazu, inklusive Links zu Audio- und Videobeiträgen: documenta

Beschreibung des Banners

Weil die armen Sehenden auch immer noch was zum angucken brauchen, haben nette Menschen mir geholfen, meine Idee eines Logos für das Banner sichtbar zu machen. Links sieht man 3 schwarze, im Dreieck angeordnete Smileys auf gelbem Grund, die wie die 3 schwarzen Punkte des klassischen Blindenzeichens wirken sollen. Diese sehr einfachen Smileys zeigen die Emotionen Freude, Traurigkeit und Überraschung, die zu den Inhalten von #Dubistblind passen. :) :( :O Rechts neben dem Titel sieht man außerdem 2 stilisierte blinde Personen mit Stock, deren Führhunde Nase an Nase stehen und sich beschnuppern.

Kontakt

Wer mir schreiben möchte, kann dies gerne via Facebook oder Twitter machen oder dieses Kontaktformular benutzen. Danke.

Advertisements